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Das Gymnasium St. Michael trauert um Ferdinand Middendorf

4. Februar 2026

Das Gymnasium St. Michael trauert um den ehemaligen Lehrer Ferdinand (Ferdi) Middendorf, der am 28. Januar im Alter von 75 Jahren verstorben ist.

Geboren am 14.Mai 1950 in Münster studierte er nach dem Abitur am Gymnasium Paulinum in Münster die Fächer Mathematik und Erdkunde, wobei dem Fach Mathematik seine ganze Liebe galt.

Nach dem Referendariat am Gymnasium Johanneum, der Loburg in Ostbevern, begann er am 19. August 1977 zusammen mit vier weiteren Kolleginnen und Kollegen seinen Dienst an unserer Schule. Hier unterrichtete er zunächst das Fach Mathematik, gehörte aber dann zu den Ersten, die Anfang der 80ger auch das Fach Informatik in den Schulalltag integrierten.

Als Tutor der Jahrgangsstufe 12 und Beratungslehrer der gesamten Oberstufe wie auch immer wieder als Klassenleiter in der Mittelstufe gehörte seine Profession ganz der Schule und den Lernenden. Aufgrund seiner Erfahrungen im Bereich der in den Anfängen stehenden Informationstechnologie und Medienkompetenz war er verantwortlich auch für den Aufbau der Medien- und damaligen Computerentwicklung. In dieser Funktion erfolgte auch seine Einweisung in eine Planstelle als Oberstudiendirekter i.K. im Februar 1984.

Ihm war es zu verdanken, dass das Gymnasium St. Michael als eine der ersten Schulen im Bezirk Aufbaukurse in der Informatik einrichten konnte. Auf seine Initiative hin konnten Schülerinnen und Schüler einen sogenannten Computer-Pass erwerben, der sie berechtigte, ohne Aufsicht des Lehrers den Schulcomputer in eigener Verantwortung zu benutzen.

So verhalf er auch Schülerinnen und Schülern „zu einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung“, wie es in einem Gutachten hieß.

Seine Teilnahme an der Fortbildungsmaßnahme „Neue Informations- und Kommunikationstechnologien: Informatik in der Oberstufe“ 1990 in Zusammenarbeit mit der damaligen Westfälischen Wilhelms-Universität berechtigten ihn schon frühzeitig zur Wahrnehmung der Aufgabe des Fachprüfers im Prüfungsfach Informatik in der Abiturprüfung 1990 und den folgenden Jahren.

Eine weitere Fortbildungsmaßnahme „Informatik in der Sekundarstufe II“ schließt sich 1993 an, und Ferdi Middendorf beendet die Erweiterungsprüfung am 24.11. 1995 mit der Note „Sehr gut“, 1,0.

Auch in den nächsten Jahren nahm er immer wieder an Fortbildungen im Fach Informatik teil, die sowohl der Schule wie auch vor allem den von ihm unterrichteten Schülerinnen und Schülern zugutekamen.

Seine Liebe zur Mathematik und Informatik bewahrte er sich bis zum Zeitpunkt seiner vorzeitigen Verabschiedung aus dem aktiven Schuldienst am 4. Juli 2012. Bis dahin hat er als Klassenlehrer und Tutor Generationen von Lernenden verantwortungsvoll begleitet und geprägt.

Das zweite Foto in der Galerie unten zeigt Ferdi Middendorf beim Sommerfest am Schuljahresende 2021 mit seinen Kollegen Heinz Hofmann und Ulrich Lückenkötter (†)

Die Würdigung seiner herausfordernden Tätigkeit und Innovationsfreude fand im Kreise des Kollegiums und der gesamten Schulgemeinde einen würdevollen Abschluss, und wurde von der damaligen Schulleiterin Mechtild Frisch nicht nur mit einem Blumenstrauß belohnt!

Ferdi Middendorf mit seinem kritisches Mitdenken und seinem freundlichen, humorvollen Wesen werden der gesamten Schulgemeinde in Erinnerung bleiben.





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Gymnasium St. Michael
Warendorfer Str. 72
59227 Ahlen

Tel.:(0 23 82) 91 56-0

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