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Rückblick zur Englandfahrt

Vom 29. Juni bis zum 4. Juli reisten 56 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 gemeinsam mit vier Lehrkräften und 3 Assistentinnen aus der EF nach England. Untergebracht waren wir in Gastfamilien in Hastings, was uns einen direkten Einblick in den englischen Alltag ermöglichte und uns als Gruppe spürbar zusammenschweißte. Nach der Ankunft am Sonntagabend erkundeten wir am folgenden Tag mit einem Guide die Stadt und hatten anschließend Zeit, Hastings auf eigene Faust zu entdecken. Besonders beeindruckend waren die kleinen Geschäfte und die Aussicht von der Ruine des Hastings Castle. Am Dienstag stand ein Ausflug nach London an, bei dem wir zunächst gemeinsam einige bekannte Sehenswürdigkeiten besichtigten (z.B. Westminster Abbey, Buckingham Palace und das London Eye) und später in Gruppen selbstständig die Stadt erkunden durften – ein erlebnisreicher Tag mit vielen neuen Eindrücken.

Am Mittwoch besuchten wir Brighton, nahmen dort an einer Stadtrallye teil und nutzten die anschließende Freizeit zum Shoppen oder Essen. Danach ging es weiter zu den beeindruckenden Seven Sisters, von wo aus wir nach Eastbourne wanderten. Am Donnerstag besichtigten wir das geschichtsträchtige Dover Castle mit seinen Secret Wartime Tunnels und hatten anschließend freie Zeit in der Stadt, bevor wir – je nach Wahl – noch auf den White Cliffs wandern oder an den Strand gehen konnten. Am Abend traten wir die Rückreise nach Deutschland an und erreichten am frühen Freitagmorgen um 5:30 Uhr wieder Ahlen. Hinter uns lagen fünf spannende und erlebnisreiche Tage, an die wir uns noch lange gerne erinnern werden.

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Bericht über die Xanten-Exkursion der Lateinkurse des 8. Jahrgangs

Vor einigen Tagen machten sich bei großer Hitze die Lateinkurse des 8. Jahrgangs von Herrn Stachowitz und Herrn Köster gemeinsam mit Frau Vollmert auf den Weg zum Archäologischen Park in Xanten. Wenn man sich vorstellt, dass die römischen Soldaten mit ihrer schweren Ausrüstung und ihrem Gepäck täglich etwa 30 Kilometer auch bei solcher Hitze marschierten, ist es wirklich bewundernswert, was diese Soldaten vor 2000 Jahren geleistet haben.

Nach der Ankunft betraten wir den Hafentempel, der in der Nähe des Rheins lag. Er galt als der zweitgrößte Tempelbau der antiken Colonia Ulpia Traiana, der Vorgängerstadt des heutigen Xanten. Anschließend schauten wir uns einige rekonstruierte Gebäude an, unter anderem mehrere Handwerkerhäuser, eine Therme und eine Herberge mit einer Gaststätte. Besonders fielen uns dabei die kunstvoll gestalteten Wandmalereien auf.

Im Anschluss daran erhielten wir im Museum des Parks eine Führung von einer Museumsführerin, die uns anhand von Fundstücken und Modellen viel über das Leben in der antiken Stadt erklärte.

In der Mittagspause durften wir uns in der Innenstadt des heutigen Xanten stärken und umsehen. Am Nachmittag erkundeten wir dann noch die Arena, in der die Gladiatoren vor etwa 2000 Jahren viel Blut vergossen, das vom Sand (lateinisch arena) aufgesogen wurde.

Nach der etwa zweistündigen Heimfahrt waren wir uns einig, dass wir auf dieser Exkursion trotz der Hitze viel Spaß hatten und zahlreiche Eindrücke vom Leben der Römer im antiken Germanien sammeln konnten.

Fiona Ottilie Plaßmeier und Mia Marie Hocks (8d)

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Exkursion der Französischkurse der Jahrgangsstufe 8 nach Lüttich

Am 13. Juni besuchten die Französischkurse der Jahrgangsstufe 8 die belgische Stadt Lüttich. Nach der etwa dreistündigen Busfahrt folgte eine Stadtführung, bei der die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Lüttichs besichtigt wurden. Dazu gehörte auch die „Montagne de Bueren“, eine Treppe mit über 370 Stufen. Da es an diesem Tag sehr heiß war, stiegen nur einige Schüler:innen bis ganz nach oben. Dafür wurden sie mit einer großartigen Aussicht über die gesamte Stadt belohnt.

Anschließend hatten die Schüler:innen Zeit, Lüttich in Kleingruppen selbstständig zu erkunden. Im Rahmen einer von den Lehrerinnen vorbereiteten Rallye mussten sie ihren Weg durch die Stadt eigenständig finden. Teil der Aufgabe war auch ein Interview mit Einwohner:innen Lüttichs, das natürlich auf Französisch geführt werden sollte. Außerdem war eine Postkarte auf Französisch zu schreiben, die anschließend an eine Lehrkraft der Schule geschickt
wurde.

Nachdem alle Aufgaben erledigt waren, stand den Schüler:innen noch etwas Freizeit zur Verfügung. Besonders interessant fanden viele die belgischen Spezialitäten, wie zum Beispiel die Waffeln, die es an vielen Straßenecken zu kaufen gab. Andere nutzten die freie Zeit zum Shoppen in einem der zahlreichen Läden.

Am späten Nachmittag fuhr der Bus wieder zurück nach Ahlen. Der Ausflug nach Lüttich hat allen sehr viel Spaß gemacht!

Yasmina Erdogan & Kristin Hindahl

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Poetry Slam live am St. Michael Gymnasium – Nach der Zentralklausur wagt die EFD die Kür

Ob Krieg, Gewalt, Feindschaft, Diskriminierung – gesellschaftspolitische Krisenthemen gibt es leider auf unserer Welt genug. Der Deutsch-EF-Grundkurs von Frau Mendel hat diese Konflikte nun literarisch umgesetzt – mal mit apokalyptischer Endzeitstimmung, mal hoffnungsvoll.
Vorbereitet wurde das Projekt im Unterricht mit einer literarischen Reise durch politische Lyrik vom Mittelalter bis zur Gegenwart, über die anschließend eine landesweite Klausur geschrieben wurde. Doch das reichte den SchülerInnen der EFD nicht, sie wollten ihre eigene Stimme erheben und selbst literarisch tätig werden.

Dabei kamen einerseits kritisch-reflektierende Gedichte zustande, welche den allgemeinen gesellschaftlichen Umgang mit Problemen unserer Zeit und die eigene Haltung unter die Lupe nahmen. Andererseits entstanden auch appellative Texte, welche sich für ein besseres Miteinander in der Welt einsetzen und die Möglichkeiten eigenen Handelns aufzeigten.

Die Kurs-Jury am meisten überzeugen konnte Jule Eberschneider mit ihrem nachdenklich machenden Gedicht „Neu in Deutschland“, welches sich empathisch mit den gemischten Gefühlen und inneren Konflikten eines jungen Migranten in Deutschland auseinandersetzt. Platz zwei verdiente sich Karla Schöttler mit ihrem Gedicht „Besonders“, mit welchem sie gegen verschiedenste Formen von Diskriminierung aufruft. Den dritten Platz erlangte Lina Middrup mit ihrem Gedicht „Gendern: Muss das wirklich sein?“, mit welchem sie die politische Bedeutung von Sprache in einer demokratischen Gesellschaft reflektiert.

Hier das Gewinner-Gedicht:

Jule Eberschneider: Neu in Deutschland (2025)

Löchernde Blicke von rechts und links.
Einfach lächeln!
Mama sagt: „Das bringt´s.“
Vor ANGST hör ich nicht auf zu hecheln.

Ich fühle mich ignoriert.
Das Land schüchtert mich ein,
Alles hier macht mich verwirrt.
Passe ich jemals hier rein?

Zuhause habe ich gespielt.
– H i e r b i n i c h a l l e i n. –
Zuhause wurde auf uns gezielt.
Wie kann das sein?

Ich vermisse es, gesehen zu werden.
Ich vermisse es zu lachen.
Ich vermisse – aber nicht die ANGST zu streben.

Wird jemals alles normal?



Gymnasium St. Michael
Warendorfer Str. 72
59227 Ahlen

Tel.:(0 23 82) 91 56-0

Mail:gymnasiumstmichael@­bistum-muenster.de


Bistum Münster