Kreativität, Technik und Teamarbeit im Hacker- und Makerspace
Im Hacker- und Makerspace unserer Schule wird derzeit wieder mit viel Kreativität, technischem Geschick und großer Begeisterung gearbeitet. Die Schülerinnen und Schüler setzen unterschiedliche Projekte um und zeigen dabei, wie vielseitig modernes, handlungsorientiertes Lernen sein kann.
Auf den Bildern ist zu sehen, wie aktuell eine „Spacerennbahn“ entsteht. Auf dieser Bahn geht es darum, mit einem Kugelroboter die schnellste Zeit zu erreichen. Dabei verbinden sich Planung, Konstruktion und Erprobung zu einem spannenden Projekt, bei dem immer wieder getestet, verbessert und neu gedacht wird.
Außerdem zeigen die Bilder, wie mit Lego ein Roboter gebaut wird. Schritt für Schritt entstehen hier funktionierende Modelle, die nicht nur zusammengebaut, sondern auch weiterentwickelt und zum Teil programmiert werden. So werden spielerisch wichtige Fähigkeiten in den Bereichen Technik, Problemlösung und Teamarbeit gefördert.
Ein weiteres Projekt macht deutlich, wie kreativ im Makerspace gearbeitet wird: Mit dem 3D-Pen entstehen verschiedene Druckerzeugnisse, die von den Schülerinnen und Schülern selbst entworfen und umgesetzt werden. Hier wird aus einer Idee direkt ein greifbares Produkt.
Besonders spannend ist auch die Arbeit an einem Futterhaus für Vögel, das zu einem Bestimmungsstandort mit KI weiterentwickelt wird. Dabei wird ein klassisches Beobachtungsobjekt aus der Natur mit moderner Technologie verbunden. So entstehen Projekte, die Nachhaltigkeit, Naturbeobachtung und digitale Innovation auf eindrucksvolle Weise zusammenbringen.
Der Hacker- und Makerspace steht insgesamt für genau das, was modernes Lernen ausmacht: eigene Ideen entwickeln, praktisch arbeiten, im Team Lösungen finden und Technik sinnvoll einsetzen. Damit knüpft das Projekt direkt an die Ziele des schulischen Hacker- und Makerspace an, der kreatives, problemlösendes und fächerübergreifendes Arbeiten fördern soll.
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Das Gymnasium St. Michael trauert um Ferdinand Middendorf
Das Gymnasium St. Michael trauert um den ehemaligen Lehrer Ferdinand (Ferdi) Middendorf, der am 28. Januar im Alter von 75 Jahren verstorben ist.
Geboren am 14.Mai 1950 in Münster studierte er nach dem Abitur am Gymnasium Paulinum in Münster die Fächer Mathematik und Erdkunde, wobei dem Fach Mathematik seine ganze Liebe galt.
Nach dem Referendariat am Gymnasium Johanneum, der Loburg in Ostbevern, begann er am 19. August 1977 zusammen mit vier weiteren Kolleginnen und Kollegen seinen Dienst an unserer Schule. Hier unterrichtete er zunächst das Fach Mathematik, gehörte aber dann zu den Ersten, die Anfang der 80ger auch das Fach Informatik in den Schulalltag integrierten.
Als Tutor der Jahrgangsstufe 12 und Beratungslehrer der gesamten Oberstufe wie auch immer wieder als Klassenleiter in der Mittelstufe gehörte seine Profession ganz der Schule und den Lernenden. Aufgrund seiner Erfahrungen im Bereich der in den Anfängen stehenden Informationstechnologie und Medienkompetenz war er verantwortlich auch für den Aufbau der Medien- und damaligen Computerentwicklung. In dieser Funktion erfolgte auch seine Einweisung in eine Planstelle als Oberstudiendirekter i.K. im Februar 1984.
Ihm war es zu verdanken, dass das Gymnasium St. Michael als eine der ersten Schulen im Bezirk Aufbaukurse in der Informatik einrichten konnte. Auf seine Initiative hin konnten Schülerinnen und Schüler einen sogenannten Computer-Pass erwerben, der sie berechtigte, ohne Aufsicht des Lehrers den Schulcomputer in eigener Verantwortung zu benutzen.
So verhalf er auch Schülerinnen und Schülern „zu einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung“, wie es in einem Gutachten hieß.
Seine Teilnahme an der Fortbildungsmaßnahme „Neue Informations- und Kommunikationstechnologien: Informatik in der Oberstufe“ 1990 in Zusammenarbeit mit der damaligen Westfälischen Wilhelms-Universität berechtigten ihn schon frühzeitig zur Wahrnehmung der Aufgabe des Fachprüfers im Prüfungsfach Informatik in der Abiturprüfung 1990 und den folgenden Jahren.
Eine weitere Fortbildungsmaßnahme „Informatik in der Sekundarstufe II“ schließt sich 1993 an, und Ferdi Middendorf beendet die Erweiterungsprüfung am 24.11. 1995 mit der Note „Sehr gut“, 1,0.
Auch in den nächsten Jahren nahm er immer wieder an Fortbildungen im Fach Informatik teil, die sowohl der Schule wie auch vor allem den von ihm unterrichteten Schülerinnen und Schülern zugutekamen.
Seine Liebe zur Mathematik und Informatik bewahrte er sich bis zum Zeitpunkt seiner vorzeitigen Verabschiedung aus dem aktiven Schuldienst am 4. Juli 2012. Bis dahin hat er als Klassenlehrer und Tutor Generationen von Lernenden verantwortungsvoll begleitet und geprägt.
Das zweite Foto in der Galerie unten zeigt Ferdi Middendorf beim Sommerfest am Schuljahresende 2021 mit seinen Kollegen Heinz Hofmann und Ulrich Lückenkötter (†)
Die Würdigung seiner herausfordernden Tätigkeit und Innovationsfreude fand im Kreise des Kollegiums und der gesamten Schulgemeinde einen würdevollen Abschluss, und wurde von der damaligen Schulleiterin Mechtild Frisch nicht nur mit einem Blumenstrauß belohnt!
Ferdi Middendorf mit seinem kritisches Mitdenken und seinem freundlichen, humorvollen Wesen werden der gesamten Schulgemeinde in Erinnerung bleiben.
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Forschen, Staunen, Lernen – Viertklässler erleben MINT hautnah
Am 4. November 2025 besuchten die Viertklässler der Marienschule das Gymnasium St. Michael und erlebten einen abwechslungsreichen MINT-Vormittag. Zu den unterschiedlichsten Fragestellungen aus den Bereichen Bio-Chemie, Physik und Informatik durften sie experimentieren, knobeln und selbst zu kleinen Forscherinnen und Forschern werden.
Die Angebote wurden von Schülerinnen und Schülern der Differenzierungskurse Bio-Chemie und Informatik der Jahrgangsstufe 9 sowie vom Physik-Grundkurs der Q1 vorbereitet und betreut. Nach kurzen Einführungen und Sicherheitsbelehrungen arbeiteten die Grundschulkinder in Kleingruppen und wurden dabei engagiert von den älteren Schülerinnen und Schülern unterstützt.
Im Bereich Bio-Chemie stellten die Kinder unter anderem bunte Badesalze her oder erzeugten einen „Regenbogen im Glas“. In der Physik untersuchten sie an verschiedenen Stationen spannende Fragestellungen wie das Verhalten von Wassertropfen oder Dominosteinen, gaben Vermutungen ab und überprüften diese experimentell. Der Informatikbereich entführte die Viertklässler in eine spannende Abenteuerwelt, in der sie mit Zahlen, Rätseln und ersten Programmieraufgaben Schätze suchten und Probleme lösten.
Zum Abschluss erhielten alle Kinder ein Forscherdiplom als Erinnerung an einen gelungenen Vormittag. Der Projekttag zeigte eindrucksvoll, wie viel Freude gemeinsames Experimentieren macht und wie spannend die Naturwissenschaften sind.
Ein herzlicher Dank gilt vor allen den engagierten Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9 und Q1 sowie den beteiligten Lehrkräften, die diesen besonderen Tag ermöglicht haben.
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„St. Michael verleiht Flügel“
Pilgergang mit 900 Schülerinnen und Schülern von Sendenhorst nach Ahlen
Der Namenstag des Gymnasiums St. Michael wurde in diesem Jahr mit einer besonderen Aktion gefeiert: 900 Schülerinnen und Schüler machten sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften auf einen Pilgerweg von Sendenhorst nach Ahlen.
Der Tag begann ungewöhnlich – nicht im Klassenzimmer in Ahlen, sondern in der voll besetzten St.-Martins-Kirche in Sendenhorst. Dort feierte die Schulgemeinschaft einen Aussendungsgottesdienst. Unter dem Motto „St. Michael verleiht Flügel“ standen Fragen im Mittelpunkt, die die Jugendlichen durch den Tag begleiteten: Wer oder was trägt mich im Alltag? Wo erfahre ich, dass ich getragen werde?
Mit diesen Gedanken im Gepäck starteten die Klassen den Pilgergang. Unterwegs gab es Zeit für Gespräche, kreative Aktionen wie kleine Gedichte oder Logos zum Tagesmotto sowie die Erfahrung, Teil einer großen Gemeinschaft zu sein. Auf halber Strecke stärkte sich die Schulgemeinschaft bei einem gemeinsamen Frühstück, bevor es weiter in Richtung Sportpark Nord in Ahlen ging.
Kleinere Blessuren versorgte der Schulsanitätsdienst, während das Technikteam bereits die Abschlussaktion im Sportpark vorbereitete. Dort wurde in einer großen Engelsflügel-Aufstellung noch einmal sichtbar, dass alle ein Teil der Schulgemeinschaft von St. Michael sind und sich von ihre getragen fühlen können.
Das Organisationteam um Schulseelsorger Stefan Bagert und Lehrer Hendrik Reinke bestätigte nochmal: „Das macht uns aus, und das macht uns besonders: dass wir diesen Tag so miteinander feiern, und uns über unser Engel-Sein Gedanken machen können!“
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Grundschüler:innen der Marienschule besuchen DIFF-Kurse der Klasse 9
Wie jedes Jahr wurde das St. Michael-Gymnasiums wieder von dern Schüler:innen der vierten Klassen der Marien-Schule besucht, damit diese die naturwissenschaftlichen DIFF-Kurse Bio-Chemie und Mathematik-Informatik kennenlernen können.
Im Bio-Chemie-Kurs begann der Tag mit einer Begrüßung und einem Experiment, das zeigte, welche spannenden, aber auch potenziell gefährlichen Reaktionen in der Chemie auftreten können. Anschließend präsentierten zwei Schülerinnen ein selbst erstelltes Video zu den Verhaltensregeln im Chemieraum. Darin wurden verschiedene Risiken durch Fehlverhalten von zwei weiteren Schülerinnen aus dem Sprach-Kreativkurs nachgespielt. Danach durften die Grundschüler:innen an sieben Stationen experimentieren, wobei jede Station einen Versuch samt eigenem Arbeitsblatt bot.
Ein Beispiel war die Herstellung eigener Kerzen: Dabei wurde Kerzenwachs aus alten Teelichtern in ein Behältnis gelegt, erhitzt und anschließend in alte Joghurtbecher gegossen, in denen bereits ein Docht mit Draht befestigt war. Ein weiterer Versuch beschäftigte sich mit Ruß – wie er entsteht und wie man ihn ohne Wasser und Tücher entfernen kann. Zum Abschluss erhielten die Grundschüler:innen eine Urkunde mit ihrem Namen, unterschrieben von den Schüler:innen des Bio-Chemie-Kurses, sowie einige Bonbons als Belohnung.
Parallel dazu besuchten die Grundschüler:innen den Differenzierungskurs Mathematik/Informatik. Dort hatten die älteren Schüler:innen des Gymnasiums eine Art Abenteuerspiel für angehende Mathematiker:innen und Informatiker:innen vorbereitet, bei dem sie spannende Heldentaten „mit Zahlen und Algorithmen“ erleben konnten. Für eine Stunde verwandelten sich die Teilnehmenden in mutige Ritterinnen, mächtige Zauberer und geschickte Dieb:innen, erhielten jeweils einen Charakterbogen und begaben sich auf die Suche nach Schätzen.
So erklommen die Grundschüler:innen die „Türme von Hanoi“ und entdeckten den versteckten Schatz, indem sie einen PC auseinanderbauten und die CPU freilegten. Sie überlisteten einen hinterlistigen Dieb, indem sie sein Zahlenrätsel lösten und selbst anwenden konnten. Außerdem bewältigten sie praktische Programmierübungen, bei denen sie mit ihrem Helden aus dem Verlies von Kithgard ausbrachen. Mit Codes und Funktionen besiegten sie Monster, die ihnen auf der Flucht im Weg standen, und handelten bei einem mittelalterlichen Händler den besten Preis aus. Darüber hinaus lernten sie die Geheimsprache der Magier kennen, die dem Freimaureralphabet erstaunlich ähnlich ist, und entschlüsselten sowie verschlüsselten Sätze.
Ihre gesammelten Schätze konnten die jungen Held:innen auf einem Held:innendokument aufkleben und mit nach Hause nehmen. Damit endete die Arbeit der Grundschüler:innen, während die Gymnasiast:innen noch eine Projektarbeit verfassten, in der sie das Projekt reflektierten. Ziel war es, erste Erfahrungen im wissenschaftlichen Arbeiten zu sammeln, wie sie später in der Facharbeit in der Q1 benötigt werden.
Parallel dazu besuchten die Grundschüler:innen den Differenzierungskurs Mathematik/Informatik. Dort hatten die älteren Schüler:innen des Gymnasiums eine Art Abenteuerspiel für angehende Mathematiker:innen und Informatiker:innen eingerichtet, sodass gemeinsam „mit Zahlen und Algorithmen“ spannende Heldentaten erlebt werden konnten. Für eine Stunde wurden die Teilnehmenden in mutige Ritterinnen, mächtige Zauberer und geschickte Dieb:innen verwandelt, erhielten jeweils einen Charakterbogen und machten sich auf die Suche nach Schätzen.
So bestiegen die Grundschüler:innen die Türme von Hanoi und entdeckten den versteckten Schatz, indem Sie einen PC auseinander bauten und die CPU freilegten. Sie überlisteten einen hinterlistigen Dieb, indem Sie sein Zahlenrätsel durchschauten und selber anwenden konnten. Aber auch praktische Programmierübungen bewältigten die Kinder, sodass Sie mit ihrem Helden aus dem Verließ von Kithgard ausbrechen konnten. Mit Codes und Funktionen konnten Sie Monster besiegen, die Ihnen auf der Flucht im Weg standen. Mit informatorischen Prozessen konnten Sie bei einem mittelalterlichen Händler den besten Preis erzielen. Des Weiteren erlernten die Grundschüler:innen die Geheimsprache der Magier, die dem Freimaureralphabet erstaunlich ähnlich ist, und konnten Sätze mit dieser ent- und verschlüsseln.
Ihre Schätze konnten die Held:innen auf ihrem Held:innendokument aufkleben und so ihre Beute mit nach Hause nehmen. Die Arbeit der Grundschüler:innen war damit beendet, die der Gymnasiast:innen ging dann weiter. Diese mussten das Projekt noch einmal in einer Projektarbeit reflektieren. Hier sollten erste Erfahrungen in der Formulierung einer wissenschaftlichen Arbeit gesammelt werden, wie sie z. B. in der Facharbeit in der Q1 benötigt werden.
Gymnasium St. Michael Warendorfer Str. 72
59227 Ahlen