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Eröffnung der Begegnungsstation „Gemeinsam, mit Ah(l)len zusammen“

Ein Zeichen für Frieden, Gerechtigkeit und Vielfalt mitten in unserer Stadt! 🌍✨


In drei intensiven Workshops wurde die Friedensstation am Kerkmannplatz gemeinsam entwickelt – mit kreativen Ideen, offenen Gesprächen und viel Engagement.


Unter der Leitung von Vamos e.V. aus Münster kamen u.a. alle weiterführenden Schulen Ahlens, die katholische und evangelische Kirche, die VHS Ahlen, das Forum Erinnern und Dialog, die Feuerwehr sowie die Familienbildungsstätte zusammen, um das Ziel einer Begegnungsstätte zu verwirklichen.


Gemeinsam haben die Teilnehmenden das UN-Nachhaltigkeitsziel “Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen” (SDG 16) aufgegriffen. Mit dem Schwerpunkt “Vielfalt in unserer Stadt” können ab heute verschiedene Stationen rund um globale Herausforderungen, den lokalen Umgang damit und die Frage, was jede*r Einzelne tun kann, um das Miteinander aktiv zu gestalten, besucht werden.


Die neue Friedensstation ist nun ein Ort, der zum Innehalten, Austauschen und Handeln einlädt – ein Platz, der uns daran erinnert, dass Frieden immer mit Begegnung beginnt. Die Station ist außerdem eingebettet in eine Radtour quer durchs Münsterland, bei der andere Mitmachstationen besucht werden können. Mehr dazu findet ihr unter https://mlgl.vamos-muenster.de/.

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Eindrücklicher Projekttag für die Jgst. 10

Hast du schon einmal versucht, Zahnpasta wieder zurück in die Tube zu füllen, nachdem du zu viel benutzt hast?

Das ist gar nicht so leicht! Fragt mal Justice 😉

Genauso ist es mit Beleidigungen, diskriminierenden Aussagen oder vermeintlichen Späßen, die andere Menschen verletzen: Einmal gesagt und gehört, ist es schwer diese Erfahrungen wieder loszuwerden. Unter anderem diesem Bild nutzte der Musiker, Coach und Bundesverdienstkreuzträger Martin Rietsch, auch bekannt als 2schneidig, um deutlich zu machen, wie wichtig Werte wie Respekt, Toleranz und Empathie für eine offene und bunte Gesellschaft sind, in der sich alle Menschen sicher und akzeptiert fühlen können.

So berichtete er der Jahrgangsstufe 10 am Projekttag „Demokratie (er)leben“ von seinen Erfahrungen als POC (person of colour) in Deutschland, was ihm Kraft gab und wie wir alle für ein gutes Miteinander in der Gesellschaft und der Schule einstehen können.

Danke für diesen bewegenden, lehrreichen und interessanten Tag!

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Nur noch vegetarisch essen? – Die 6D diskutiert

Sollte die Mensa nur noch vegetarische Gerichte anbieten? Mit dieser Frage beschäftigte sich die Klasse 6D im Wirtschaft-Politik-Unterricht bei Frau Götze. Dabei wurde engagiert diskutiert – mit vielen Argumenten für beide Seiten.

Einige Schüler:innen sprachen sich dagegen aus, dass Fleisch ganz von der Speisekarte verschwinden sollte. Sie meinten zum Beispiel, dass dann vermutlich weniger Kinder in die Mensa gehen würden, da es an unserer Schule eher wenige Vegetarier:innen gibt. Außerdem könnten manche aus Gewohnheit oder Geschmack vegetarisches Essen ablehnen.

Auf der anderen Seite wurde auch die Meinung vertreten, dass es nur noch vegetarische Gerichte geben sollte – vor allem, weil dadurch Tiere nicht leiden müssten und vegetarische Ernährung besser für die Umwelt sei.

Am Ende der Diskussion zeigte sich – auch durch unsere Aufstellung auf einer Positionslinie im Klassenraum – dass viele von uns sich in der Mitte zwischen Pro- und Kontra-Meinung wiederfanden. Unser gemeinsamer Vorschlag: Wir möchten nicht ganz auf Fleisch verzichten, aber wünschen uns mehr vegetarische Tage in der Mensa.

Was meint ihr? Steht ihr eher auf der Pro- oder auf der Kontra-Seite?

Frieda Schmitz (6D)

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Umweltschutz in Ahlen – Schüler:innen fragen nach

Welche Maßnahmen ergreift Ahlen, um eine umweltfreundliche Stadt zu sein? Was gibt es in Zukunft noch zu tun? Welchen Beitrag kann jede:r Einzelne von uns leisten?

Diese Fragen stellten sich die Schüler:innen der Klasse 8d des Politikkurses von Frau Mendel im Rahmen ihrer Beschäftigung mit nachhaltigem Wirtschaften und entsendeten eine Delegation aus fünf Schülerinnen ins Rathaus. Diese suchte das Gespräch mit städtischen Expert:innen und erhielt so Einblicke in die Planungen und Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung unserer Heimatstadt.

Am Mittwoch, den 25. Juni 2025, stellte die Gruppe, bestehend aus Mia Hocks, Fiona Plaßmeier, Lucy Schmich, Malina Stein und Emily Venherm, ihre Präsentation zu den Ergebnissen des Expert:innengesprächs und eigener Recherchen der Klasse vor.

In ihrer Präsentation zeigten sie vergangene, laufende und geplante Maßnahmen zum Umweltschutz in Ahlen auf und veranschaulichten diese durch viele Beispiele von Projekten und Initiativen. Vertiefend gingen sie auf den Ahlener Umwelttag 2024, das Stadtradeln und den European Climate Award ein, den Ahlen erhalten konnte. Auch Programme wie „Mit dem Fahrrad zur Arbeit“, „Stopp die Elterntaxis“ oder der Ausbau der Radwege als Beitrag zu einer fahrradfreundlicheren Stadt stießen bei der jungen Generation auf großes Interesse, da sich hier konkrete Möglichkeiten der Selbstwirksamkeit boten.

Die Schülerinnen erklärten zudem, wie man öffentliche Gebäude energieeffizient gestalten kann, um beim Heizen Energie zu sparen, und informierten darüber, wie Müll richtig getrennt wird und was mit ihm nach dem Wegwerfen passiert. Auch der Stadtpark Ahlens war ihnen ein besonderes Anliegen: Sie betonten die Bedeutung seiner Erhaltung und seines Schutzes. Zudem wurde die Rolle verschiedener Unternehmen und Organisationen hervorgehoben – so setzen sich zum Beispiel LR Health & Beauty und Kaldewei stark für erneuerbare Energien ein.

Abschließend appellierten die Referentinnen an jede:n Einzelne:n, das eigene Handeln zu hinterfragen und sich aktiv für nachhaltigen Umweltschutz einzusetzen – und entließen ihre Klasse mit einer zum Nachdenken anregenden Frage:

„Wenn wir so weiterleben wie bisher, was bleibt dann von dem, was uns wirklich menschlich macht?“

Malina Stein, Emily Venherm (8d)

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8d im Expert:innengespräch mit dem Global Player KALDEWEI

Am Mittwoch, dem 14.05.2025, durfte sich die Klasse 8d des St.-Michael-Gymnasiums in Ahlen über einen außergewöhnlichen Expertenbesuch aus der Firma KALDEWEI, Europas größtem Badewannenhersteller, freuen. Die Schüler*innen des Wirtschaft/Politik-Kurses von Frau Mendel begrüßten Dirk Steimann, langjährigen Ausbilder bei KALDEWEI, und Anna Ayaz, Auszubildende zur Industriekauffrau, um passend zum unterrichtlichen Thema „Standort Deutschland im Rahmen der Globalisierung“ einen praxisnahen Einblick in die Welt eines global tätigen Unternehmens zu gewinnen.

Nach einer kurzen Vorstellung ihrer eigenen Werdegänge (spannend: Dirk Steimann war zunächst Feuerwehrmann, Anna Ayaz Schülersprecherin des Michael-Gymnasiums) und möglicher Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten bei KALDEWEI gab Ayaz einen kurzen Überblick über die mehr als 100-jährige Erfolgsgeschichte des in Ahlen ansässigen Familienunternehmens, welche die Entwicklung eines lokalen Unternehmens hin zu einem weltweit agierenden Global Player veranschaulichte. Dies bedeute, so Steimann, dass sie sich mit den Jahren ein gutes Handelsnetzwerk aufgebaut haben. So habe KALDEWEI heute weltweit über 200 Mitarbeiterinnen, zwölf Tochtergesellschaften auf dem ganzen Globus und Abnehmer in über 90 Ländern. Die Schülerinnen zeigten sich erstaunt, v. a. angesichts der Tatsache, dass die Produktion allein in ihrer Heimatstadt Ahlen stattfindet und von diesem westfälischen Ort aus der ganze Globus beliefert wird, und fragten dementsprechend viel nach.

Anschließend erläuterte die Auszubildende den logistisch komplexen Produktionsprozess der hochwertigen Duschwannen, Badewannen und Waschbecken. Fasziniert zeigten sich die Schülerinnen insbesondere von dem 24-Stunden-Schichtbetrieb, welcher die Produktion von bis zu 7.500 Stückgütern pro Tag ermögliche. Aber auch die Tatsache, dass KALDEWEI nicht nur Standardbadewannen, sondern auch Luxusausführungen mit Whirlpool-Funktion, Licht und Sound herstellt, wurde staunend aufgenommen. „Wir gehen stets auf die individuellen Wünsche unserer Kundinnen ein“, so Steimann.

Daraufhin wurden gemeinsam mit den Schüler*innen die Herausforderungen moderner Unternehmen durch die zunehmende Globalisierung – wie Trends, Energiekosten, Fachkräftemangel, Zuliefererabhängigkeiten, politische Unwägbarkeiten oder die Digitalisierung – beleuchtet. Ayaz erläuterte, dass hier nicht nur Kenntnisse über länderspezifische Rechtsvorschriften, sondern auch der souveräne Umgang mit sprachlichen und kulturellen Barrieren besonders wichtig sei.

Auch auf Nachfragen zu Nachhaltigkeitsaspekten gingen die Expertinnen ausführlich ein. KALDEWEI achte sehr auf die Nachhaltigkeit seiner Produkte. So sei KALDEWEI „Cradle to Cradle“-certified, d. h., es habe die Kreislauffähigkeit seiner Produkte bestätigt bekommen, erklärte Ayaz sichtlich stolz. Sowohl der verwendete Stahl als auch die Emaille seien hochwertig und recycelbar. Das Gleiche gelte für die Verpackung der Duschwannen und Waschbecken, bei deren Versand so wenig Plastik wie möglich genutzt werde. Sowohl die Qualität als auch die Produktgarantie von 30 Jahren beeindruckten die Schülerinnen. „Sie halten länger, als uns lieb ist“, versprach Anna Ayaz mit einem Augenzwinkern.

Dank dieses spannenden Einblicks in die ökonomische Welt der Firma KALDEWEI erhielten die Achtklässler*innen einen eindrucksvollen Überblick rund um das global tätige Unternehmen und seine Herausforderungen.
Ein herzliches Dankeschön an Dirk Steimann und Anna Ayaz für diesen spannenden und lehrreichen Besuch!

(Fiona Ottilie Plaßmeier, Klasse 8d)

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Schüler:innen erkunden Welt der Badewannen – Eine Kooperation mit der Firma Kaldewei

Da staunten die 30 Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c des St.-Michael-Gymnasiums nicht schlecht, als über ihnen und um sie herum Hunderte von Badewannen kreisten, bearbeitet und besprüht von riesigen Robotern, welche die faszinierende Welt der Firma Kaldewei zu beherrschen schienen.

Der heutige Besuch des größten Badewannenherstellers in Europa stellte für sie den abschließenden Höhepunkt der Unterrichtsreihe „Soziale Marktwirtschaft im Rahmen der Globalisierung“ dar, in der sie mit ihrer Politiklehrerin Henrike Götze in die Grundlagen der Volks- und Betriebswirtschaft eingetaucht waren und die Bedeutung globaler Strukturen für den Standort Deutschland erkundet hatten. Das Gymnasium St. Michael kooperiert seit 2014 mit dem ortsansässigen Global Player, um den Schülerinnen und Schülern praxisnahes Lernen zu ermöglichen.

Ausgerüstet mit Headsets führte Theresa Kohlstedt, Teamleiterin für Ausbildung, Personal und Organisation, die staunenden Gäste durch die Produktionshallen, erläuterte ihnen Produktionsverfahren und Fertigungsprozesse, erklärte die aufwendige Herstellung von Emaille und berichtete anschaulich von der weltweiten Vermarktung der in Ahlen produzierten Badezimmereinrichtungen. „Produziert werden die Badewannen, Duschwannen und Waschtische auf Fertigungsstraßen, die zu den modernsten der Welt gehören, sodass bis zu fünf Wannen bzw. sechs Duschen auf den vollautomatisierten Pressestraßen pro Minute hergestellt werden können“, so Kohlstedt. „Das ist so beeindruckend: In der ganzen Welt stehen Badewannen aus meiner Heimatstadt!“, kommentierte Maya Paczynski fasziniert. Um dies zu organisieren, durchzuführen und weiterzuentwickeln, beschäftige Kaldewei mehr als 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit, erklärte Kohlstedt.

Beeindruckt von dem Ausmaß der Produktionsanlagen, der aufwendigen Logistik und der Ausbildungsvielfalt kehrten die Schülerinnen und Schüler in ihren Unterricht zurück, wo es nun gilt, die praktischen Erfahrungen ins theoretische Wissen einfließen zu lassen. Moritz Mendel ist begeistert, für ihn steht schon jetzt fest: „Hier möchte ich ein Betriebspraktikum machen!“

Maya Paczynski und Moritz Mendel (8c)

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Jugend auf Abwegen – 8d im Expertengespräch mit JVA-Beamtin

Die Klasse 8d des St. Michael-Gymnasiums in Ahlen durfte sich am Mittwoch, dem 30. April 2025, über einen besonderen Besuch freuen. Die insgesamt 30 Schüler:innen des Politikkurses von Frau Mendel empfingen mit großer Neugier die Sozialarbeiterin Susanne Wiethaup, die mit ihrer 40-jährigen Berufserfahrung einen spannenden Einblick hinter die Kulissen der Jugendstrafanstalt Iserlohn in Nordrhein-Westfalen ermöglichte.

Bereits beim Betreten des Klassenraums war die gespannte Erwartungshaltung der Jugendlichen deutlich spürbar – sollten sie doch Einblicke in eine ihnen völlig unbekannte Welt erhalten. Zu Beginn schilderte die JVA-Mitarbeiterin den streng geregelten Ablauf sowie die strikten Vorschriften bei der Einweisung in die Haftanstalt. Schon hier wurde der Klasse klar: Das Leben hinter Gittern ist kein Kinderspiel.

Im Anschluss berichtete Frau Wiethaup von den nüchternen Lebensbedingungen in der Anstalt, der konsequenten Trennung der Inhaftierten nach Geschlecht, aber auch von den Möglichkeiten, den Haftverlauf eigenverantwortlich zu gestalten. Besonders der streng getaktete und monotone Tagesablauf beeindruckte die Schüler:innen spürbar – die Fragen sprudelten nur so. Besonders abschreckend wirkten das laute Wecken durch einen Gong am Morgen, die lediglich einstündige Freistunde am Nachmittag, der frühe Einschluss in die Zellen am Abend sowie das Verbot digitaler Geräte wie Handys oder Tablets – all das bedeutet eine weitgehende Isolation von der Außenwelt. Auch der Verzicht auf eigene Kleidung oder die Tatsache, dass man sich einen Fernseher erst verdienen muss, war für viele kaum vorstellbar.

Erschreckend war für die Jugendlichen auch das teils sehr junge Alter der Inhaftierten: Einige sind gerade einmal 14 Jahre alt – und damit genauso alt wie die Schüler:innen der 8d. Die ältesten Insassen sind 24 Jahre alt, danach erfolgt gegebenenfalls die Verlegung in eine Justizvollzugsanstalt für Erwachsene. „Aber für jede Altersgruppe gibt es Möglichkeiten, die eigene Zukunft aktiv zu gestalten“, betonte die Expertin. „Zum Beispiel durch den Erwerb von Schulabschlüssen, eine Ausbildung oder sogar ein Fernstudium an der Universität Hagen.“

Als besonders belastend empfinden viele jugendliche Inhaftierte die stark eingeschränkten Besuchszeiten von lediglich zwei Stunden pro Monat. Die emotionale Isolation sei vor allem an Feiertagen und bei Familienfesten wie Weihnachten besonders schwer zu ertragen. „Aber niemand wird allein gelassen“, versicherte die engagierte Sozialarbeiterin, die ihren Beruf mit großer Leidenschaft ausübt. Um der Isolation entgegenzuwirken, organisierten die Mitarbeiter:innen immer wieder gemeinschaftliche Aktionen wie Kochabende – häufig auch in ihrer Freizeit.

Der Arbeitsalltag in der JVA sei jedoch auch für die Mitarbeitenden herausfordernd: Der Umgang mit aggressiven Jugendlichen, alltägliche Konflikte unter den Insassen oder sogar Übergriffe auf Personal gehörten zur Realität. Frau Wiethaup sieht in vielen Bereichen der Haftanstalt Verbesserungsbedarf – insbesondere in der stundenlangen Isolation in Einzelzellen, die nicht nur negative Gedanken fördere, sondern auch soziale Lernprozesse behindere. Sie plädiert dafür, den Jugendlichen mehr Möglichkeiten für soziale Kontakte und Freizeitangebote zu bieten, um ein unterstützendes Miteinander zu fördern. Gerade im Jugendvollzug sollte nicht bloß bestraft, sondern erzieherisch gewirkt werden – für eine bessere und straffreie Zukunft.

Dank dieses spannenden Einblicks in eine ansonsten verschlossene Welt erhielten die Achtklässler:innen einen eindrucksvollen Überblick über das Leben hinter Gittern.

Ein herzliches Dankeschön an Susanne Wiethaup für diesen außergewöhnlichen und äußerst lehrreichen Besuch!

Lucy Schmich, Malina Stein, Emily Venherm (8d)

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Stadtratsbesuch am St. Michael-Gymnasium

Anschließend beantwortete sie anschaulich die zahlreichen Fragen der jungen Bürger:innen Ahlens. Besonders interessierte diese, wie Frau Maury zur Politik gekommen sei. Sie berichtete, dass ihre Eltern ihr politisches Interesse früh gefördert und sie stets ermutigt hätten, sich in der Gesellschaft zu engagieren und bereits in jungen Jahren etwas zu bewirken. Diese Haltung wolle sie nun weitergeben. Mit ihrem Besuch wolle sie der Jugend zeigen, wo und wie man sich einbringen kann, um den Einstieg in gesellschaftliches Engagement zu erleichtern. Bis heute gehe es ihr darum, Dinge zu verändern und mitzureden – insbesondere beim Thema Bauen, wo sie als Architektin ihre Expertise einbringe.

Weitere Fragen drehten sich um politische Werte, Wünsche an die Politik und tagesaktuelle, auch bundespolitische Themen, die Frau Maury differenziert beantwortete.

Zum Abschluss bedankte sich die gesamte Klasse 8d gemeinsam mit ihrer Politiklehrerin Sabine Mendel herzlich für den Besuch. Frau Maury verabschiedete sich mit einem eindringlichen Appell: „Politik beginnt damit, selbst aktiv zu werden. Versucht es einfach – es ist gar nicht so schwer. Gerade euch, den Nachwuchs, die Jugend, braucht es!“

Emily Venherm, Malina Stein, Lucy Schmich (8d)

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Projekt Ahlen Go! – Schüler:nnen arbeiten an Ahlener Entwicklungsfeldern

Während die eine Gruppe sich mit dem Ausbau des Angebotes an Aktivitäten für Jugendliche vor Ort beschäftigte, suchte eine andere Gruppe nach neuen Begegnungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen verschiedener Schulformen. Beide Gruppen wurden hierbei unterstützte von ExpertInnen aus dem Jugendzentrum Ost bzw. dem JUK-Haus. Auch um die Jugend, genauer genommen um Wege elternhausunabhängiger Bildungsförderung, ging es in einem Team, welches sich Unterstützung vom Kreishaus in Warendorf geholt hatte. Während eine Gruppe Ahlener, beraten von MitarbeiterInnen des Spielzeugladens „Rappelkiste“, nach Möglichkeiten suchten, Ahlens Innenstadt attraktiver zu machen, tauschte sich eine Gruppe Vorhelmer, begleitet von der CDU-Ortsunion, über Möglichkeiten aus, ihr Dorf im Sinne der Jugend weiterzuentwickeln. Die sechste Gruppe eruierte gemeinsam mit Mitarbeitern des Tierheims in Tönnishäuschen Wege, den Tierschutz in Ahlen auszubauen.

Emily Venherm, Malina Stein, Lucy Schmich 8d

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Was bedeutet eigentlich „Demokratie“ für euch?

Populistische Strömungen und rechtsextreme Ideologien versuchen, die demokratische Ordnung zu untergraben, indem sie einfache Lösungen für komplexe Probleme propagieren, Feindbilder schaffen, Desinformation verbreiten und Minderheitenrechte infrage stellen. In diesen Zeiten scheint es wichtiger denn je, demokratische Werte in den Vordergrund zu rücken. Aus diesem Grund starten das @bistummuenster, die @caritas_bistum_muenster und der @bdkjms heute eine Demokratie-Kampagne, um sich aktiv für den Erhalt und die Stärkung der Demokratie einzusetzen.

Der Frage „Was bedeutet eigentlich Demokratie für euch?“ gingen heute schon einmal der ZK Sozialwissenschaften von Frau Wistuba sowie die 10b auf den Grund. In den nächsten Wochen werden viele weitere Klassen und Kurse folgen und so die Wichtigkeit einer offenen, vielfältigen, toleranten und somit demokratischen Gesellschaft unterstreichen.

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Gymnasium St. Michael
Warendorfer Str. 72
59227 Ahlen

Tel.:(0 23 82) 91 56-0

Mail:gymnasiumstmichael@­bistum-muenster.de


Bistum Münster