Gedenkstättenfahrt der Q1 nach Neuengamme – Projekttage, die nachwirken
Es war keine gewöhnliche Exkursion, die die Schülerinnen und Schüler der Q1 unternahmen. Die Fahrt zur KZ-Gedenkstätte Neuengamme führte sie an einen Ort, der Geschichte nicht nur erzählt, sondern spürbar macht. Zwischen Backsteinmauern, weiten Lagerflächen und stillen Ausstellungsräumen wurde die Vergangenheit greifbar – und hinterließ bei vielen einen bleibenden Eindruck. Das Konzentrationslager Neuengamme war eines der größten Lager im Norden Deutschlands. Tausende Menschen wurden hier während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft inhaftiert, zur Zwangsarbeit gezwungen und ermordet. In diesem Bewusstsein betraten die Schüler:innen für zwei intensive Projekttage das Gelände, begleitet von einer pädagogischen Führung, die nicht nur Fakten vermittelte, sondern auch Raum für Fragen, Nachdenken und Emotionen ließ. Besonders eindrücklich empfanden viele die persönlichen Schicksale, die in der Ausstellung dargestellt wurden. Briefe, Fotografien und Berichte ehemaliger Häftlinge machten deutlich, dass hinter den abstrakten Zahlen individuelle Lebensgeschichten standen – Menschen mit Hoffnungen, Familien und Zukunftsplänen. „Man weiß zwar aus dem Unterricht, was passiert ist, aber hier fühlt es sich viel realer an“, fasste eine Schülerin ihre Eindrücke zusammen.
Auch die Atmosphäre des Ortes wirkte nachhaltig, noch verstärkt durch die Kälte. Die Stille auf dem weitläufigen Gelände, unterbrochen nur von den Schritten der Besucher:innen, lud zum Innehalten ein. Für viele war dies ein Moment, um über Verantwortung, Erinnerung und die Bedeutung von Demokratie und Menschenrechten in der heutigen Zeit nachzudenken. Zwischen den Besichtigungen des Außengeländes und der Ausstellungen tauschte sich die Q1 in Gesprächsrunden über das Erlebte aus. Dabei wurde deutlich, wie unterschiedlich die Eindrücke verarbeitet wurden – von Betroffenheit und Traurigkeit bis hin zu dem Wunsch, sich intensiver mit Geschichte auseinanderzusetzen. Gerade dieser Austausch machte die Fahrt zu mehr als einer Pflichtveranstaltung: Sie wurde zu einem gemeinsamen Lern- und Reflexionsprozess
Die Gedenkstättenfahrt nach Neuengamme hat gezeigt, wie wichtig außerschulische Lernorte für die historische Bildung sind. Sie konfrontieren mit der Vergangenheit, fordern Haltung und regen dazu an, Verantwortung für die Gegenwart und Zukunft zu übernehmen. Für die Q1 war es eine Erfahrung, die noch lange nachhallen wird. Möglich gemacht wurde dieses besondere Projekt durch die großzügige Unterstützung des Ehemaligenvereins unserer Schule und des Förderprogramms des Kreises Warendorf „Demokratie leben lernen“. Dafür bedanken wir uns sehr.
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Rückblick zur Hachenfahrt 2025
In der letzten Woche vor den Herbstferien machte sich die gesamte Jahrgangsstufe 6 auf den Weg nach Hachen. Von Montag bis Freitag stand in der Sportschule Hachen im Feriendorf alles im Zeichen von Spiel, Spaß und Teamgeist.
Obwohl das Wetter sich wechselhaft zeigte, ließen sich die Schülerinnen und Schüler die gute Laune nicht nehmen. Ein Highlight ist dabei schon immer das WG-Leben auf Zeit: In kleinen Gruppen von fünf bis sechs Personen bewohnten sie ihre eigenen Hütten und übernahmen selbstständig die Verantwortung für ihre Unterkunft – eine tolle Gelegenheit, Selbstständigkeit und Teamfähigkeit zu stärken.
Auf dem Programm standen zahlreiche sportliche Aktivitäten: Abenteuerspiele, das beliebte Dschungelchaos, eine aufregende Nachtwanderung, die herausfordernde „Höhle“ und zum Abschluss eine stimmungsvolle Disco. Einige Klassen unternahmen außerdem eine Wanderung zum Sorpesee, die mit einer Portion frischer Luft und viel Ausdauer belohnt wurde.
Begleitet wurden die über 100 Sechstklässlerinnen und Sechstklässler von ihren Klassenlehrerinnen, Klassenlehrern und weiteren Begleitungen.
Nach fünf ereignisreichen Tagen kehrten alle glücklich, aber erschöpft zurück – mit vielen Erinnerungen im Gepäck und bereit für die wohlverdienten Herbstferien.
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Rückblick zur Englandfahrt
Vom 29. Juni bis zum 4. Juli reisten 56 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 gemeinsam mit vier Lehrkräften und 3 Assistentinnen aus der EF nach England. Untergebracht waren wir in Gastfamilien in Hastings, was uns einen direkten Einblick in den englischen Alltag ermöglichte und uns als Gruppe spürbar zusammenschweißte. Nach der Ankunft am Sonntagabend erkundeten wir am folgenden Tag mit einem Guide die Stadt und hatten anschließend Zeit, Hastings auf eigene Faust zu entdecken. Besonders beeindruckend waren die kleinen Geschäfte und die Aussicht von der Ruine des Hastings Castle. Am Dienstag stand ein Ausflug nach London an, bei dem wir zunächst gemeinsam einige bekannte Sehenswürdigkeiten besichtigten (z.B. Westminster Abbey, Buckingham Palace und das London Eye) und später in Gruppen selbstständig die Stadt erkunden durften – ein erlebnisreicher Tag mit vielen neuen Eindrücken.
Am Mittwoch besuchten wir Brighton, nahmen dort an einer Stadtrallye teil und nutzten die anschließende Freizeit zum Shoppen oder Essen. Danach ging es weiter zu den beeindruckenden Seven Sisters, von wo aus wir nach Eastbourne wanderten. Am Donnerstag besichtigten wir das geschichtsträchtige Dover Castle mit seinen Secret Wartime Tunnels und hatten anschließend freie Zeit in der Stadt, bevor wir – je nach Wahl – noch auf den White Cliffs wandern oder an den Strand gehen konnten. Am Abend traten wir die Rückreise nach Deutschland an und erreichten am frühen Freitagmorgen um 5:30 Uhr wieder Ahlen. Hinter uns lagen fünf spannende und erlebnisreiche Tage, an die wir uns noch lange gerne erinnern werden.
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Bericht über die Xanten-Exkursion der Lateinkurse des 8. Jahrgangs
Vor einigen Tagen machten sich bei großer Hitze die Lateinkurse des 8. Jahrgangs von Herrn Stachowitz und Herrn Köster gemeinsam mit Frau Vollmert auf den Weg zum Archäologischen Park in Xanten. Wenn man sich vorstellt, dass die römischen Soldaten mit ihrer schweren Ausrüstung und ihrem Gepäck täglich etwa 30 Kilometer auch bei solcher Hitze marschierten, ist es wirklich bewundernswert, was diese Soldaten vor 2000 Jahren geleistet haben.
Nach der Ankunft betraten wir den Hafentempel, der in der Nähe des Rheins lag. Er galt als der zweitgrößte Tempelbau der antiken Colonia Ulpia Traiana, der Vorgängerstadt des heutigen Xanten. Anschließend schauten wir uns einige rekonstruierte Gebäude an, unter anderem mehrere Handwerkerhäuser, eine Therme und eine Herberge mit einer Gaststätte. Besonders fielen uns dabei die kunstvoll gestalteten Wandmalereien auf.
Im Anschluss daran erhielten wir im Museum des Parks eine Führung von einer Museumsführerin, die uns anhand von Fundstücken und Modellen viel über das Leben in der antiken Stadt erklärte.
In der Mittagspause durften wir uns in der Innenstadt des heutigen Xanten stärken und umsehen. Am Nachmittag erkundeten wir dann noch die Arena, in der die Gladiatoren vor etwa 2000 Jahren viel Blut vergossen, das vom Sand (lateinisch arena) aufgesogen wurde.
Nach der etwa zweistündigen Heimfahrt waren wir uns einig, dass wir auf dieser Exkursion trotz der Hitze viel Spaß hatten und zahlreiche Eindrücke vom Leben der Römer im antiken Germanien sammeln konnten.
Fiona Ottilie Plaßmeier und Mia Marie Hocks (8d)
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Exkursion der Französischkurse der Jahrgangsstufe 8 nach Lüttich
Am 13. Juni besuchten die Französischkurse der Jahrgangsstufe 8 die belgische Stadt Lüttich. Nach der etwa dreistündigen Busfahrt folgte eine Stadtführung, bei der die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Lüttichs besichtigt wurden. Dazu gehörte auch die „Montagne de Bueren“, eine Treppe mit über 370 Stufen. Da es an diesem Tag sehr heiß war, stiegen nur einige Schüler:innen bis ganz nach oben. Dafür wurden sie mit einer großartigen Aussicht über die gesamte Stadt belohnt.
Anschließend hatten die Schüler:innen Zeit, Lüttich in Kleingruppen selbstständig zu erkunden. Im Rahmen einer von den Lehrerinnen vorbereiteten Rallye mussten sie ihren Weg durch die Stadt eigenständig finden. Teil der Aufgabe war auch ein Interview mit Einwohner:innen Lüttichs, das natürlich auf Französisch geführt werden sollte. Außerdem war eine Postkarte auf Französisch zu schreiben, die anschließend an eine Lehrkraft der Schule geschickt wurde.
Nachdem alle Aufgaben erledigt waren, stand den Schüler:innen noch etwas Freizeit zur Verfügung. Besonders interessant fanden viele die belgischen Spezialitäten, wie zum Beispiel die Waffeln, die es an vielen Straßenecken zu kaufen gab. Andere nutzten die freie Zeit zum Shoppen in einem der zahlreichen Läden.
Am späten Nachmittag fuhr der Bus wieder zurück nach Ahlen. Der Ausflug nach Lüttich hat allen sehr viel Spaß gemacht!
Yasmina Erdogan & Kristin Hindahl
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Klassenfahrt nach Texel – Sonne, Wind und jede Menge Action!
Die Klassenfahrt nach Texel war für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9a und 9b ein besonderes Erlebnis. Eine Woche lang verbrachten wir gemeinsam Zeit auf der niederländischen Nordseeinsel – geprägt von abwechslungsreichen Aktivitäten, neuen Erfahrungen und viel gemeinsamer Freude.
Schon bei unserer Ankunft waren wir beeindruckt von der Unterkunft: Vier große, moderne Familienvillen standen uns zur Verfügung, ausgestattet mit gemütlichen Wohnzimmern, großzügigen Essbereichen und gut eingerichteten Küchen. Diese wurden im Laufe der Woche intensiv genutzt – vom Brathähnchen über Currygerichte bis hin zu selbstgemachter Pfannenpizza war kulinarisch einiges geboten. Viele entdeckten dabei ihre Begeisterung fürs Kochen und bewiesen großes Talent.
Eines der sportlichen Highlights war der Surfkurs. Die Anreise dorthin mit dem Fahrrad war angesichts des starken Gegenwinds zwar herausfordernd, wurde jedoch durch den Anblick des weitläufigen Sandstrands mehr als belohnt. Auch wenn das Wellenreiten für viele zunächst ungewohnt war, entwickelte es sich schnell zu einer spannenden und beliebten Aktivität.
Im Rahmen einer kreativen Inselrallye lernten wir Texel noch besser kennen. In Kleingruppen galt es, verschiedene Aufgaben zu bewältigen – darunter das Bauen einer menschlichen Pyramide am Strand, ein Selfie mit einem Einheimischen sowie das Probieren einer landestypischen Spezialität (Spoiler: Es gibt mehr als nur Vla!). Der spielerische Wettbewerb sorgte für viele Lacher und stärkte das Gemeinschaftsgefühl.
Besonders beliebt war auch der Besuch im Erlebnisbad, das mit seinen schnellen Wasserrutschen für viel Begeisterung sorgte. Eine der Rutschen mit Strudeleffekt stellte einige vor ungeahnte Herausforderungen – so mancher benötigte tatsächlich die gesamte Schwimmzeit, um sich aus den Wirbeln zu befreien.
Am Abend rundete ein gemeinsamer Bowlingabend das Programm ab. Die positive Stimmung und gegenseitige Unterstützung prägten diesen sportlichen Ausklang des Tages. Ein besonders stimmungsvoller Moment war zudem der gemeinsame Spaziergang zum Strand, bei dem wir – trotz leichter Bewölkung – den Sonnenuntergang über dem Meer beobachten konnten.
Fazit: Die Fahrt nach Texel war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Sie bot nicht nur zahlreiche Aktivitäten und Eindrücke, sondern förderte auch den Zusammenhalt innerhalb der Klassen. Diese besondere Woche wird allen noch lange in Erinnerung bleiben.
Probenfahrt für Sinfonieorchester und Musicalensemble
Am vergangenen Montag und Dienstag fand die alljährliche Probenfahrt des Sinfonieorchesters ins Musikbildungszentrum Bad Fredeburg statt. Im verschneiten Sauerland wurde eifrig für die anstehenden Sommerkonzerte sowie für die Abiturentlassfeier geprobt. Auf dem Programm stehen diesmal u.a. das klangewaltige „Pomp and Circumstance“ von Edward Elgar und die wunderschönen Melodien aus dem Film „Forrest Gump“ von Alan Silvestri.
Die diesjährige Probenfahrt war allerdings in mehrfacher Hinsicht etwas besonderes: Zusätzlich zum Sinfonieorchester fuhr das gesamte Musical-Ensemble mit nach Bad Fredeburg, um dort für die baldige Aufführung des Musicals „Die Kinder der toten Stadt“ zu proben. Über 70 aktive MusikerInnen wurden von der eifrigen Fachschaft Musik zu musikalischen Höchstleistungen angespornt. Das Orchester, die Schauspieler und der Musicalchor hatten sichtlich Spaß und freuen sich nun auf eine intensive Schlussphase und fulminante Aufführungen Ende März in unserer Schulaula.
Hinweis: Die Musik- und Videoanhänge sind in diesem Archivbeitrag derzeit nicht verfügbar.
Ursprünglich angehangene Hörproben:
Pomp and Circumstance
Forrest Gump
Die Kinder der toten Stadt
Gymnasium St. Michael Warendorfer Str. 72
59227 Ahlen