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Gemeinsam für Vielfalt

Hinweis: Über die Osterferien mussten wir das Banner wegen Reinigungsarbeiten leider zeitweise abhängen.

Im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus hat die SV die Aktion „Gemeinsam für Vielfalt“ ins Leben gerufen. Dabei zeigen alle Schüler*innen, Lehrkräfte und Mitglieder der Schulgemeinschaft aus unserer Schule und des Berufskollegs mit ihrem Handabdruck, dass wir bunt sind und uns gemeinsam für Vielfalt sowie gegen Rassismus, Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit einsetzen.

In den vergangenen Wochen haben die Klassen und Kurse jeweils eigene Beiträge für das große Aktions-Banner gestaltet. Dabei entstanden zahlreiche individuelle Handabdrücken, die nun zu einem gemeinsamen Gesamtbild zusammengefügt wurden.

Das fertige Banner wurde anschließend gut sichtbar an der großen Glasfassade unserer Schule angebracht. Es steht symbolisch für den Zusammenhalt unserer Schulgemeinschaft und macht nach außen deutlich, wofür wir gemeinsam einstehen.

Dieses sichtbare Statement soll uns auch über die Aktion hinaus begleiten: als Erinnerung daran, im Alltag aufmerksam zu sein, Haltung zu zeigen und aktiv für ein respektvolles Miteinander einzutreten – ganz im Sinne unseres Selbstverständnisses als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

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Kreativität, Technik und Teamarbeit im Hacker- und Makerspace

Im Hacker- und Makerspace unserer Schule wird derzeit wieder mit viel Kreativität, technischem Geschick und großer Begeisterung gearbeitet. Die Schülerinnen und Schüler setzen unterschiedliche Projekte um und zeigen dabei, wie vielseitig modernes, handlungsorientiertes Lernen sein kann.

Auf den Bildern ist zu sehen, wie aktuell eine „Spacerennbahn“ entsteht. Auf dieser Bahn geht es darum, mit einem Kugelroboter die schnellste Zeit zu erreichen. Dabei verbinden sich Planung, Konstruktion und Erprobung zu einem spannenden Projekt, bei dem immer wieder getestet, verbessert und neu gedacht wird.

Außerdem zeigen die Bilder, wie mit Lego ein Roboter gebaut wird. Schritt für Schritt entstehen hier funktionierende Modelle, die nicht nur zusammengebaut, sondern auch weiterentwickelt und zum Teil programmiert werden. So werden spielerisch wichtige Fähigkeiten in den Bereichen Technik, Problemlösung und Teamarbeit gefördert.

Ein weiteres Projekt macht deutlich, wie kreativ im Makerspace gearbeitet wird: Mit dem 3D-Pen entstehen verschiedene Druckerzeugnisse, die von den Schülerinnen und Schülern selbst entworfen und umgesetzt werden. Hier wird aus einer Idee direkt ein greifbares Produkt.

Besonders spannend ist auch die Arbeit an einem Futterhaus für Vögel, das zu einem Bestimmungsstandort mit KI weiterentwickelt wird. Dabei wird ein klassisches Beobachtungsobjekt aus der Natur mit moderner Technologie verbunden. So entstehen Projekte, die Nachhaltigkeit, Naturbeobachtung und digitale Innovation auf eindrucksvolle Weise zusammenbringen.

Der Hacker- und Makerspace steht insgesamt für genau das, was modernes Lernen ausmacht: eigene Ideen entwickeln, praktisch arbeiten, im Team Lösungen finden und Technik sinnvoll einsetzen. Damit knüpft das Projekt direkt an die Ziele des schulischen Hacker- und Makerspace an, der kreatives, problemlösendes und fächerübergreifendes Arbeiten fördern soll.

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Erfolgreiche Teilnahme am Informatik Biber-Wettbewerb

Auch in diesem Schuljahr hatten wieder alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule die Möglichkeit, am Informatik-Biber-Wettbewerb teilzunehmen. Anfang November 2025 wurden dafür die Zugangscodes verteilt, sodass die Teilnahme bequem im Unterricht oder von zu Hause aus erfolgen konnte.

Mit insgesamt 179 Teilnehmenden war die Beteiligung in diesem Jahr besonders hoch – mehr als in den vergangenen Jahren. Darüber freuen wir uns sehr und hoffen, dass auch in Zukunft viele Schülerinnen und Schüler Interesse an diesem spannenden Wettbewerb zeigen.

Der Informatik-Biber ist mit über 500.000 Teilnehmenden der größte Informatik-Wettbewerb Europas. Ziel des Wettbewerbs ist es, auf spielerische und anschauliche Weise zu zeigen, wie vielfältig Informatik ist und in wie vielen Bereichen unseres Alltags sie eine Rolle spielt.

Auch in diesem Jahr konnten wieder mehrere Schülerinnen und Schüler unserer Schule Preise für das Erreichen der Ränge 1 und 2 entgegennehmen. Besonders stolz sind wir auf die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jahrgangsstufen 5 und 6, die auf den Fotos zu sehen sind.

Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich zu ihrem Erfolg und bedanken uns bei allen Teilnehmenden für ihr Engagement!

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Gedenkstättenfahrt der Q1 nach Neuengamme – Projekttage, die nachwirken

Es war keine gewöhnliche Exkursion, die die Schülerinnen und Schüler der Q1 unternahmen. Die Fahrt zur KZ-Gedenkstätte Neuengamme führte sie an einen Ort, der Geschichte nicht nur erzählt, sondern spürbar macht. Zwischen Backsteinmauern, weiten Lagerflächen und stillen Ausstellungsräumen wurde die Vergangenheit greifbar – und hinterließ bei vielen einen bleibenden Eindruck.
Das Konzentrationslager Neuengamme war eines der größten Lager im Norden Deutschlands. Tausende Menschen wurden hier während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft inhaftiert, zur Zwangsarbeit gezwungen und ermordet. In diesem Bewusstsein betraten die Schüler:innen für zwei intensive Projekttage das Gelände, begleitet von einer pädagogischen Führung, die nicht nur Fakten vermittelte, sondern auch Raum für Fragen, Nachdenken und Emotionen ließ.
Besonders eindrücklich empfanden viele die persönlichen Schicksale, die in der Ausstellung dargestellt wurden. Briefe, Fotografien und Berichte ehemaliger Häftlinge machten deutlich, dass hinter den abstrakten Zahlen individuelle Lebensgeschichten standen – Menschen mit Hoffnungen, Familien und Zukunftsplänen. „Man weiß zwar aus dem Unterricht, was passiert ist, aber hier fühlt es sich viel realer an“, fasste eine Schülerin ihre Eindrücke zusammen.

Auch die Atmosphäre des Ortes wirkte nachhaltig, noch verstärkt durch die Kälte. Die Stille auf dem weitläufigen Gelände, unterbrochen nur von den Schritten der Besucher:innen, lud zum Innehalten ein.
Für viele war dies ein Moment, um über Verantwortung, Erinnerung und die Bedeutung von Demokratie und Menschenrechten in der heutigen Zeit nachzudenken.
Zwischen den Besichtigungen des Außengeländes und der Ausstellungen tauschte sich die Q1 in Gesprächsrunden über das Erlebte aus. Dabei wurde deutlich, wie unterschiedlich die Eindrücke verarbeitet wurden – von Betroffenheit und Traurigkeit bis hin zu dem Wunsch, sich intensiver mit Geschichte auseinanderzusetzen. Gerade dieser Austausch machte die Fahrt zu mehr als einer Pflichtveranstaltung: Sie wurde zu einem gemeinsamen Lern- und Reflexionsprozess


Die Gedenkstättenfahrt nach Neuengamme hat gezeigt, wie wichtig außerschulische Lernorte für die historische Bildung sind. Sie konfrontieren mit der Vergangenheit, fordern Haltung und regen dazu an, Verantwortung für die Gegenwart und Zukunft zu übernehmen. Für die Q1 war es eine Erfahrung, die noch lange nachhallen wird.
Möglich gemacht wurde dieses besondere Projekt durch die großzügige Unterstützung des Ehemaligenvereins unserer Schule und des Förderprogramms des Kreises Warendorf „Demokratie leben lernen“. Dafür bedanken wir uns sehr.

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Unterstützung in den Fächern Spanisch und Englisch

Wir freuen uns, Mara Behle als neue Kollegin mit den Fächern Spanisch und Englisch an unserer Schule begrüßen zu dürfen.

Nach ihrem Studium an der Universität Münster absolvierte sie ihr Referendariat am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Recklinghausen. Seit Mai 2025 war sie als Vertretungslehrkraft am Städtischen Gymnasium Petrinum tätig, bevor sie nun an unsere Schule wechselte.

Frau Behle ist direkt mit den Projekttagen gestartet und hat sich von Beginn an engagiert und unterstützend eingebracht. Ab dem zweiten Halbjahr ist sie mit vier Wochenstunden an ein Berufskolleg abgeordnet, unterrichtet den überwiegenden Teil ihrer Stunden jedoch weiterhin bei uns.

Wir heißen sie herzlich willkommen und wünschen einen guten Start am Gymnasium St. Michael.

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Das Gymnasium St. Michael trauert um Ferdinand Middendorf

Das Gymnasium St. Michael trauert um den ehemaligen Lehrer Ferdinand (Ferdi) Middendorf, der am 28. Januar im Alter von 75 Jahren verstorben ist.

Geboren am 14.Mai 1950 in Münster studierte er nach dem Abitur am Gymnasium Paulinum in Münster die Fächer Mathematik und Erdkunde, wobei dem Fach Mathematik seine ganze Liebe galt.

Nach dem Referendariat am Gymnasium Johanneum, der Loburg in Ostbevern, begann er am 19. August 1977 zusammen mit vier weiteren Kolleginnen und Kollegen seinen Dienst an unserer Schule. Hier unterrichtete er zunächst das Fach Mathematik, gehörte aber dann zu den Ersten, die Anfang der 80ger auch das Fach Informatik in den Schulalltag integrierten.

Als Tutor der Jahrgangsstufe 12 und Beratungslehrer der gesamten Oberstufe wie auch immer wieder als Klassenleiter in der Mittelstufe gehörte seine Profession ganz der Schule und den Lernenden. Aufgrund seiner Erfahrungen im Bereich der in den Anfängen stehenden Informationstechnologie und Medienkompetenz war er verantwortlich auch für den Aufbau der Medien- und damaligen Computerentwicklung. In dieser Funktion erfolgte auch seine Einweisung in eine Planstelle als Oberstudiendirekter i.K. im Februar 1984.

Ihm war es zu verdanken, dass das Gymnasium St. Michael als eine der ersten Schulen im Bezirk Aufbaukurse in der Informatik einrichten konnte. Auf seine Initiative hin konnten Schülerinnen und Schüler einen sogenannten Computer-Pass erwerben, der sie berechtigte, ohne Aufsicht des Lehrers den Schulcomputer in eigener Verantwortung zu benutzen.

So verhalf er auch Schülerinnen und Schülern „zu einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung“, wie es in einem Gutachten hieß.

Seine Teilnahme an der Fortbildungsmaßnahme „Neue Informations- und Kommunikationstechnologien: Informatik in der Oberstufe“ 1990 in Zusammenarbeit mit der damaligen Westfälischen Wilhelms-Universität berechtigten ihn schon frühzeitig zur Wahrnehmung der Aufgabe des Fachprüfers im Prüfungsfach Informatik in der Abiturprüfung 1990 und den folgenden Jahren.

Eine weitere Fortbildungsmaßnahme „Informatik in der Sekundarstufe II“ schließt sich 1993 an, und Ferdi Middendorf beendet die Erweiterungsprüfung am 24.11. 1995 mit der Note „Sehr gut“, 1,0.

Auch in den nächsten Jahren nahm er immer wieder an Fortbildungen im Fach Informatik teil, die sowohl der Schule wie auch vor allem den von ihm unterrichteten Schülerinnen und Schülern zugutekamen.

Seine Liebe zur Mathematik und Informatik bewahrte er sich bis zum Zeitpunkt seiner vorzeitigen Verabschiedung aus dem aktiven Schuldienst am 4. Juli 2012. Bis dahin hat er als Klassenlehrer und Tutor Generationen von Lernenden verantwortungsvoll begleitet und geprägt.

Das zweite Foto in der Galerie unten zeigt Ferdi Middendorf beim Sommerfest am Schuljahresende 2021 mit seinen Kollegen Heinz Hofmann und Ulrich Lückenkötter (†)

Die Würdigung seiner herausfordernden Tätigkeit und Innovationsfreude fand im Kreise des Kollegiums und der gesamten Schulgemeinde einen würdevollen Abschluss, und wurde von der damaligen Schulleiterin Mechtild Frisch nicht nur mit einem Blumenstrauß belohnt!

Ferdi Middendorf mit seinem kritisches Mitdenken und seinem freundlichen, humorvollen Wesen werden der gesamten Schulgemeinde in Erinnerung bleiben.

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Forschen, Staunen, Lernen – Viertklässler erleben MINT hautnah

Am 4. November 2025 besuchten die Viertklässler der Marienschule das Gymnasium St. Michael und erlebten einen abwechslungsreichen MINT-Vormittag. Zu den unterschiedlichsten Fragestellungen aus den Bereichen Bio-Chemie, Physik und Informatik durften sie experimentieren, knobeln und selbst zu kleinen Forscherinnen und Forschern werden.

Die Angebote wurden von Schülerinnen und Schülern der Differenzierungskurse Bio-Chemie und Informatik der Jahrgangsstufe 9 sowie vom Physik-Grundkurs der Q1 vorbereitet und betreut. Nach kurzen Einführungen und Sicherheitsbelehrungen arbeiteten die Grundschulkinder in Kleingruppen und wurden dabei engagiert von den älteren Schülerinnen und Schülern unterstützt.

Im Bereich Bio-Chemie stellten die Kinder unter anderem bunte Badesalze her oder erzeugten einen „Regenbogen im Glas“. In der Physik untersuchten sie an verschiedenen Stationen spannende Fragestellungen wie das Verhalten von Wassertropfen oder Dominosteinen, gaben Vermutungen ab und überprüften diese experimentell. Der Informatikbereich entführte die Viertklässler in eine spannende Abenteuerwelt, in der sie mit Zahlen, Rätseln und ersten Programmieraufgaben Schätze suchten und Probleme lösten.

Zum Abschluss erhielten alle Kinder ein Forscherdiplom als Erinnerung an einen gelungenen Vormittag. Der Projekttag zeigte eindrucksvoll, wie viel Freude gemeinsames Experimentieren macht und wie spannend die Naturwissenschaften sind.

Ein herzlicher Dank gilt vor allen den engagierten Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9 und Q1 sowie den beteiligten Lehrkräften, die diesen besonderen Tag ermöglicht haben.

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Aktion „Ich schenk dir meinen Stern“ 2025

Auch in diesem Jahr beteiligte sich das Gymnasium St. Michael an der Weihnachtsaktion „Ich schenk dir meinen Stern“ der Aktion Kleiner Prinz aus Warendorf. Ziel der Aktion ist es, Kindern in Rumänien zu Weihnachten eine kleine Freude zu bereiten.

Mit viel Engagement unterstützte der Französischkurs von Frau Schweer die Sammelaktion. Die Schüler*innen gestalteten Plakate, machten in der Schulgemeinschaft Werbung und nahmen die Päckchen entgegen.

Nach einem zunächst eher verhaltenen Start füllten sich die Sammelstellen schließlich doch: Insgesamt kamen 120 liebevoll verpackte Geschenke zusammen, die sich am Montag über Warendorf auf den Weg nach Rumänien gemacht haben.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Französischkurs und allen Spender*innen, die mitgeholfen haben, diese schöne Aktion zu unterstützen.

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Eltern trainieren neue Strategien zum Umgang mit Konflikten

Die Fünftklässler des St. Michael- Gymnasiums sind erfolgreich in ihr erstes Schuljahr an der weiterführenden Schule gestartet. Dabei hat der Schulwechsel auch zu Hause so manche Veränderungen mit sich gebracht. Vielen Eltern stellen sich daher die Fragen: Wie können wir Eltern souverän mit den damit einhergehenden neuen Herausforderungen im Familienalltag umgehen? Wie können wir unsere Kinder stärken und unterstützend begleiten? Und wie können Schule und Elternhaus im Sinne der Kinder gemeinsam an einem Strang ziehen?

Zu diesen Fragen boten die nach dem „Kölner Modell“ arbeitenden  Elterncoaches Benedikt Suntrup und Sabine Mendel über zwei Abende das Programm „Toughe Eltern – Starke Kinder“ an. Es entstand eine bunte Gruppe aus 25 Vätern und Müttern der Klassen 5a bis 5d, die sich gemeinsam mit Herausforderungen, Kommunikationsweisen und Handlungsoptionen im Familienalltag beschäftigten.

Nur, wer sich seiner eigenen Rolle und Rollenmuster bewusst ist, kann auch Selbstwirksamkeit erfahren. In diesem Sinne richteten die Eltern im Rahmen einer Selbstreflexion zunächst einmal den Blick auf das eigene, meist unbewusst etablierte Konfliktverhalten sowie die zugrunde liegenden Motive und Emotionen und ordneten es verschiedenen Mustern und Rollenschemata zu. Dabei wechselten die Eltern z.T. die Blickrichtung und schlüpften in die Rollen der eigenen Kinder, was so machen Lacher mit sich brachte. Aus diesen Erfahrungen wurden dann Konfliktverstärker und -abschwächer abgeleitet und verbale sowie nonverbale Strategien erprobt, um das Gespräch weg von Konfrontationen Mustern hin zu einer klaren, wertschätzenden und lösungsorientierten Kommunikationsweise zu lenken: Wie steige ich in Gespräche ein, auch wenn sich da Kind zurückzieht? Wie bleibe ich in Konflikten gelassen und souverän? Wie führe ich konstruktiv und lösungsorientiert durch einen Konflikt? Wie werde ich sowohl den Bedürfnissen des Kindes gerecht als auch meiner eigenen Verantwortung?

Diese theoretisch erarbeiteten Strategien wurden in einem zweiten Schritt an konkreten Alltagskonflikten angewandt, einerseits an schulisch bedingten Neuerungen im häuslichen Lernverhalten, andererseits an alterstypischen Konfliktpotenzialen in Familie und Freundeskreis. Auch der Umgang mit neuen Medien, der mit diesem Alter rasant zunimmt und die private Kommunikation immer stärker mitprägt, wurde unter die Lupe genommen. Im Zentrum standen dabei typische Konfliktauslöser, die wohl in jeder Familie aus dem Alltag bekannt sein dürften, gerade mit der Pubertät aber noch einmal verstärkt auftreten: zum Beispiel die zum Teil nervenaufreibenden Diskussionen und nicht gemacht Hausaufgaben, Streitigkeiten unter Geschwistern, mangelnde Mitarbeit im Haushalt, ein ausufernder Medienkonsum oder nicht eingehaltene Absprachen. Um auftauchende Probleme auffangen zu können, wurden eine Palette breiter Handlungsmöglichkeiten und Gesprächsstrategien an konkreten Beispielen ausgetauscht und Alternativen erprobt.

Da eine gute Kommunikationskultur immer auf einer guten zwischenmenschlichen Beziehung basiert, wurden immer wieder Möglichkeiten einer aktiven Beziehungsarbeit fokussiert. Durch die bewusste Wahrnehmung der individuellen Talente, Stärken und Fähigkeiten des Gegenübers und der Akzeptanz divergierender Bedürfnisse bleibt das Gesprächsverhalte wertschätzend, du-orientiert und fair. 

Am Ende wurden dann noch Handlungsmöglichkeiten für den Fall besprochen, wenn sich  Kinder und Jugendliche nicht an Vereinbarungen und Regeln halten. Wie und wo setze ich klare Grenzen? Sind Strafen sinnvoll? Welche Alternativen gibt es?

Die große Offenheit der KursteilnehmerInnen und ihre Aufgeschlossenheit für neue Methoden sowie ihre Experimentierfreudigkeit ermöglichten sowohl einen breiten Erfahrungsaustausch als auch das Ausprobieren und Einüben neuer Handlungsmöglichkeiten in geschützter Runde, so dass sowohl Eltern als auch die beiden Coaches das Programm zufrieden abschlossen. Am meisten profitieren werden davon wie immer die SchülerInnen.

(von Sabine Mendel)

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Eröffnung der Begegnungsstation „Gemeinsam, mit Ah(l)len zusammen“

Ein Zeichen für Frieden, Gerechtigkeit und Vielfalt mitten in unserer Stadt! 🌍✨


In drei intensiven Workshops wurde die Friedensstation am Kerkmannplatz gemeinsam entwickelt – mit kreativen Ideen, offenen Gesprächen und viel Engagement.


Unter der Leitung von Vamos e.V. aus Münster kamen u.a. alle weiterführenden Schulen Ahlens, die katholische und evangelische Kirche, die VHS Ahlen, das Forum Erinnern und Dialog, die Feuerwehr sowie die Familienbildungsstätte zusammen, um das Ziel einer Begegnungsstätte zu verwirklichen.


Gemeinsam haben die Teilnehmenden das UN-Nachhaltigkeitsziel “Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen” (SDG 16) aufgegriffen. Mit dem Schwerpunkt “Vielfalt in unserer Stadt” können ab heute verschiedene Stationen rund um globale Herausforderungen, den lokalen Umgang damit und die Frage, was jede*r Einzelne tun kann, um das Miteinander aktiv zu gestalten, besucht werden.


Die neue Friedensstation ist nun ein Ort, der zum Innehalten, Austauschen und Handeln einlädt – ein Platz, der uns daran erinnert, dass Frieden immer mit Begegnung beginnt. Die Station ist außerdem eingebettet in eine Radtour quer durchs Münsterland, bei der andere Mitmachstationen besucht werden können. Mehr dazu findet ihr unter https://mlgl.vamos-muenster.de/.



Gymnasium St. Michael
Warendorfer Str. 72
59227 Ahlen

Tel.:(0 23 82) 91 56-0

Mail:gymnasiumstmichael@­bistum-muenster.de


Bistum Münster