Englisch: Kommunikative Kompetenzen und interkulturelle Handlungsfähigkeit

Hauptziel des Englischunterrichts ist die Sicherung einer möglichst umfassenden Kommunikationsfähigkeit im schriftlichen und mündlichen Bereich. Dies umfasst fundierte Kompetenzen in den Bereichen Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben, Sprachmittlung sowie interkulturelle Kompetenzen, die gestuft, differenzierend und in den einzelnen Jahrgangsstufen mit aufeinander abgestimmten Schwerpunkten vermittelt werden.

Thematische Schwerpunkte

Die im Unterricht bearbeiteten Themen beziehen sich in der Sekundarstufe I zunächst auf den angloamerikanischen Raum und weiten den Blick allmählich auf andere Regionen des englischen Sprachgebiets. Dies ermöglicht die Vermittlung interkultureller Kompetenzen. In der Sekundarstufe II wird in besonderer Weise die Reflexion über Sprache (u. a. unter dem Aspekt Englisch als Weltsprache) vertieft; der Unterricht basiert hier in besonderer Weise auf literarischen Texten; in angemessener Weise werden aktuelle nicht-fiktionale Texte eingebunden.

Unterrichtsgestaltung

Das übergeordnete Ziel der Herstellung möglichst umfassender kommunikativer Kompetenz bedingt, dass der Unterricht prinzipiell in der Zielsprache stattfindet. Zur Sicherung der Kommunikationsfähigkeit in Realsituationen werden audiovisuelle Medien und das Internet in den Unterricht einbezogen; in vielen Schuljahren steht zudem eine Fremdsprachenassistentin oder ein Fremdsprachenassistent zur Verfügung.

Begegnungen/Austausche

In der Jahrgangsstufe 8 wird eine achttägige Exkursion nach Großbritannien (Canterbury, Eastbourne) angeboten, die den Schülern durch den Aufenthalt in Gastfamilien die Anwendung ihrer sprachlichen Kompetenzen ermöglicht und ihre interkulturellen Kenntnisse erweitert. Auf höherem Niveau geschieht dies ein weiteres Mal durch den vierzehntägigen Austausch mit einer Schule in den USA (St. Vincent Pallotti High School, Laurel, Maryland), der unter anderem Besuche der Metropolen New York City und Washington, D. C. umfasst.  Durch den Gegenbesuch der amerikanischen Schüler in Ahlen ergeben sich zudem besondere pädagogische Möglichkeiten zu ganzheitlichen und nachhaltigen Lernerfahrungen.

Individualisierung/Differenzierung

Differenzierende Verfahren sind in Klasse 5 wegen der heterogenen Lernvoraussetzungen der von der Grundschule zum Gymnasium überwechselnden Schüler von besonderer Bedeutung. In Klasse 6 hat das Fach Englisch Anteil am Arbeitsbereich „SAL“ (siehe dort), der in besonderer Weise leistungs- und interessendifferenziertes Arbeiten ermöglicht. In allen Jahrgängen ist Binnendifferenzierung selbstverständliches Unterrichtsprinzip. Dies äußert sich unter anderem in der bewussten Integration von individualisierten Rückmeldungen bei Klassenarbeiten und Klausuren in einen langfristig begleiteten Lernprozess.

Zu den Maßnahmen der äußeren Differenzierung zählt ein regelmäßig angebotener Vertiefungskurs in der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe. Zudem wird in der Qualifikationsphase derzeit ein Projektkurs erprobt, der leistungsstarke Schüler durch die Konfrontation mit sprachlich und thematisch besonders komplexen und anspruchsvollen authentischen Situationen in besonderer Weise herausfordert (aktuell: Teilnahme an einer englischsprachigen UN Conference in Haarlem/NL).

Außerunterrichtliche Aktivitäten

  • Erwerb des Cambridge Certificate durch interessierte Schülerinnen und Schüler
  • Teilnahme am Fremdsprachenwettbewerb The big challenge in der Sek. I
  • Vorlesewettbewerb
  • Exkursionen
  • Theaterbesuche
  • Theateraufführungen

Kontakt zur Fachleiterin Doris Fiedler